Fünf Projekte, fünf verschiedene Ausgangslagen

Auf den meisten Agenturseiten steht eine Reihe Logos, und darunter das Wort Referenzen. Das sagt niemandem etwas. Interessant ist nicht, für wen jemand gearbeitet hat, sondern was vorher das Problem war und was sich danach geändert hat. Deshalb hat hier jedes Projekt eine eigene Seite bekommen, mit Ausgangslage, Vorgehen und Ergebnis.

Die fünf Betriebe könnten unterschiedlicher kaum sein. Ein Renovierungsbetrieb aus Frankfurt mit einem Dutzend Gewerken, eine Pizzeria in Norddeutschland, ein mobiler Schweißservice im Sauerland und zwei Reinigungsunternehmen, eines davon mit angeschlossenem Hausmeisterservice. Trotzdem tauchte in fast jedem Fall dieselbe Ausgangslage auf: Die Arbeit war gut, die Kundschaft zufrieden, und trotzdem kam online nichts davon an. Entweder war der Betrieb gar nicht auffindbar, oder er war auffindbar und wirkte dabei kleiner, als er ist.

Was in diesen Projekten am meisten gebracht hat, war selten das Design. Es war die Sortierung. Ein Handwerksbetrieb mit zwölf Gewerken braucht zwölf klar benannte Leistungen und nicht einen Absatz, in dem alle vorkommen. Ein Reinigungsunternehmen braucht getrennte Strecken für Unterhaltsreinigung und Bauendreinigung, weil Auftraggeber genau so suchen. Eine Pizzeria braucht die Speisekarte als Seite und nicht als Datei zum Herunterladen. Das klingt banal, entscheidet aber darüber, ob eine Suchanfrage bei dir landet oder beim Wettbewerber.

Der zweite wiederkehrende Punkt ist die Anfragestrecke. Eine Website, die schön aussieht und keine Anfrage auslöst, hat ihren Zweck verfehlt. In allen fünf Projekten steckt deshalb Arbeit darin, den Weg von der Frage bis zur Kontaktaufnahme so kurz wie möglich zu halten: die Telefonnummer im ersten sichtbaren Bereich, ein Formular mit wenigen Feldern statt einem Fragebogen, WhatsApp dort, wo die Zielgruppe ohnehin schreibt.

Ein Projekt in dieser Liste ist über mehrere hundert Kilometer Entfernung entstanden, ohne dass wir uns je im Betrieb getroffen hätten. Das ist inzwischen unser Normalfall und kein Notbehelf. Abstimmung läuft per Telefon, Videocall und WhatsApp, der Entwurf kommt als Link. Für einen Betrieb, dessen Inhaber tagsüber auf der Baustelle steht, ist das der praktischere Weg. Mehr dazu steht in der Fallstudie zum mobilen Schweißservice aus dem Sauerland.

Alle fünf Websites sind live und öffentlich erreichbar. Wo eine Zahl fehlt, steht hier keine. Wir schreiben lieber, was sich verändert hat, als eine Prozentangabe zu erfinden, die niemand nachprüfen kann.

Wie so ein Projekt beginnt

Mit einem Gespräch per Telefon oder Videocall, in dem wir uns anschauen, wofür du heute gefunden wirst und wofür nicht. Danach bekommst du einen Entwurf, bevor über Geld gesprochen wird.

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